Internet vs. World Wide Web

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Der kleine aber feine Unterschied

Internet und World Wide Web (W3) werden umgangssprachlich oft für als Synonyme verwendet, dabei ist das Internet um 20 Jahre älter als das W3.

1969 war ein aufregendes Jahr für die Flower-Power Generation. Nachdem Neil Armstrong auf dem Mond einen großen Schritt für die Menschheit machte, fand am 29. Oktober die erste Kommunikation zwischen zwei Computern statt. 20 Jahre später, im Jahr 1989, entwickelte Tim Berners-Lee in CERN das World Wide Web. Die aller erste Webseite wurde am 12. März 1989 veröffentlicht und blieb bis heute unverändert. Die erste Webseite

Was ist das Internet?

Das Internet ist eine weltweite Netzwerkinfrastruktur. Es verbindet Millionen von Computern weltweit miteinander und bildet ein Netzwerk, in dem jeder Computer mit jedem anderen Computer kommunizieren kann. Um auf die übertragenen Informationen zugreifen zu können, werden verschiedene Dienste, wie zum Beispiel E-Mail und Web, benötigt.

Was ist das Web?

Das World Wide Web, oder Web beziehungsweise einfach nur W3, ist eine Möglichkeit, über das Internet auf Informationen zuzugreifen. Es ist ein Dienst zum Informationsaustausch, der auf dem Internet aufbaut. Diese Informationen werden im Web auf Webseiten abgebildet.
Um diese Websites darstellen zu können, nutzen wir sogenannte Browser wie Internet Explorer oder Mozilla Firefox. Weitere bekannte Browser sind Google Chrome, Safari und Microsoft Edge. Um nun eine bestimmte Webseite im W3 aufzurufen, kannst du die Webadresse, wenn du sie kennst, direkt im Adressfeld des Browsers eingeben. Diese Adresse wird auch URL (Uniform Resource Locator) genannt. Kennst du die genaue Adresse nicht, dienen dir Suchmaschinen mit Hilfe von Keywords bei deiner Suche.

Kurz gesagt:

Das Web ist nur eine der Möglichkeiten, wie Informationen über das Internet verbreitet werden können. Das Internet, nicht das Web, wird auch für E-Mails, WhatsApp und zahlreiche andere Apps genutzt. Das Web ist also nur ein Teil des Internets, wenn auch ein großer Teil.

Für Besserwisser

Für die Programmierung von Webseiten wird die sogenannte Hypertext Markup Language (HTML) verwendet. Es gibt mehr als 1.275.000.000 Websites. Für die Übertragung dieser Webseiten nutzt das Web das Hypertext Transfer Protocol (HTTP) und für die Darstellung der Webseiten benötigst du einen Browser. Als User hast du mit den beiden ersten Begriffen in der Regel nichts zu tun. Die Wahl der Browser hingegen, ist dir überlassen.

Für alle historisch Interessierten, hier noch ein kleiner Exkurs

Ursprünglich handelte es sich beim Internet um ein US-militärisches Projekt namens ARPA (Advanced Research Projects Agency). Zu Beginn hatten nur Forschungseinrichtungen und das Militär Zugang zum Arpanet. Nachrichten konnten nun in Sekundenschnelle, anstatt von Tagen verschickt werden. Durch die Entwicklung des W3 begann die Kommerzialisierung des Internets. Obwohl Tim Berners-Lee das World Wide Web bereits im Jahr 1989 entwickelte, dauerte es noch weitere 4 Jahre bis das Web öffentlichkeitstauglich wurde. Denn erst 1993 wurde der erste grafikfähige Browser, Mosaic genannt, verfügbar. Das besondere an diesem Browser war, dass Texte und Grafiken in einem Fenster dargestellt wurden. Zuvor bestand eine Internetseite nämlich nur aus Texten und Links, hinter welchen die Bilder eingebettet waren. Mosaic wurde so zum Meilenstein in der Geschichte des Internets und zur Grundlage der meisten heutigen Webbrowser. In folgenden Jahren entbrannte ein regelrechter Browserkrieg, denn zahlreiche Unternehmen erfanden immer neuere, bessere und schnellere Browser. Einige Beispiele sind Mozilla Firefox, Internet Explorer, Microsoft Edge, Opera uvm. Aber einer schlägt sie alle. Google Chrome hat weltweit mit Abstand den größten Marktanteil.

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Julia Hieger
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